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09.02.2026: Wichtige Aktualisierung zu EU-Strafzöllen auf Keramik & Porzellan

Die EU-Antidumpingverordnung auf Keramik- und Porzellanimporte aus China ist in Kraft getreten. Für bestimmte Keramikprodukte gilt nun ein Antidumpingzoll von 79%, was zu deutlich höheren Import- und Einkaufskosten führt.

Wir haben in den vergangenen Monaten intensiv geprüft, welche Möglichkeiten es gibt, diese Entwicklung abzufedern. Leider lassen die neuen gesetzlichen Vorgaben hier keinen Spielraum, sodass wir die zusätzlichen Kosten bei betroffenen Artikeln berücksichtigen müssen.

Uns ist bewusst, dass diese Veränderung für unsere Kunden ebenso unerfreulich ist wie für uns. Umso wichtiger ist es uns, transparent zu informieren und Klarheit zu schaffen.

Betroffen sind Keramikprodukte aus China, die für den Kontakt mit Lebensmitteln bestimmt sind, wie z. B. Geschirr, Tassen, Becher oder Schalen.

Wichtig: Nur lagernde Ware, die sofort ausgeliefert werden kann, ist noch zum bisherigen Preis erhältlich. Artikel, die nicht auf Lager sind und nachbestellt werden müssen, unterliegen bereits den neuen Zolltarifen und damit den angepassten Preisen.

Die betroffenen Produkte sind jeweils auf der entsprechenden Produktseite im Shop gekennzeichnet.

Drohende Zollverschärfung auf viele Wurm Produkte

Handel am Limit: Warum wir die Preise für Porzellan ab März 2026 massiv anheben müssen

Die aktuelle Handelspolitik der Europäischen Union sorgt für Unruhe im Deko Markt. Im Zentrum steht das Verfahren R831 und die damit verbundene Verlängerung sowie Verschärfung der Antidumpingzölle auf Porzellanimporte aus China. Wir befinden uns derzeit in intensiven Gesprächen, müssen unsere Kunden jedoch vor einer drastischen Preiswende im Frühjahr warnen.

Hintergrund ist die Durchführungsverordnung (EU) 2025/1981, mit der die EU-Kommission die Schutzmaßnahmen für europäische Porzellanhersteller für weitere fünf Jahre zementiert hat. Während politische Entscheidungsträger von „fairem Wettbewerb“ sprechen, bedeutet dies für den Fachhandel in erster Linie: massive Kostensteigerungen.

Aktueller Stand: Wir verhandeln für Sie

Wir sind uns der Tragweite für Ihr Geschäft bewusst und setzen uns aktiv für vernünftige Rahmenbedingungen ein.

  • Laufende Verhandlungen: Wir stehen im direkten Austausch mit unseren Lieferanten und Logistikpartnern, um die Auswirkungen der Zölle so weit wie möglich abzufedern.
  • Informationsfluss: Wir beobachten die rechtliche Lage täglich und versprechen Ihnen, Sie über alle Entwicklungen und potenziellen Spielräume umgehend auf dem Laufenden zu halten.

Warum wir dennoch warnen müssen

Trotz unserer Bemühungen lässt die aktuelle Verordnungslage wenig Hoffnung auf eine vollständige Abwendung der Preiserhöhungen. Die von der EU festgesetzten Sätze erreichen in der Spitze bis zu 36,1 % (in der Diskussion standen sogar Forderungen von bis zu 79 %). Zusammen mit den regulären Drittlandszöllen und den gestiegenen Bearbeitungsgebühren für Importe müssen wir nach aktuellem Stand davon ausgehen, dass die Preise für Porzellan- und Keramikwaren ab März/April 2026 massiv steigen werden. In der Kalkulation entspricht dies einem Plus von bis zu 45 % auf den bisherigen Verkaufspreis.

Jetzt vorsorgen: Strategische Bevorratung empfohlen

Solange unsere aktuellen Lagerbestände reichen, bieten wir Ihnen die gewohnten Konditionen an. Da jedoch die ersten Lieferungen unter der neuen Zollregelung für das Frühjahr 2026 geplant sind, empfehlen wir dringend:

  1. Bedarf frühzeitig planen: Sichern Sie sich Ihre Kernsortimente, bevor die neuen Zollsätze im März/April greifen.
  2. Lagerkapazitäten nutzen: Nutzen Sie das aktuelle Preisniveau für Ihre Jahresplanung 2026.

Wir kämpfen weiterhin für faire Preise und halten Sie über den Fortschritt der Verhandlungen informiert.

Offizielle Quellen zur Vertiefung: